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Ratgeber

HTTPS und SSL-Zertifikat prüfen

Dein Browser warnt beim Aufruf deiner Website? Notiere die Meldung. Hier erfährst du, welche Punkte du mit deinem Hoster prüfen kannst.

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Was HTTPS und das Zertifikat tun

HTTPS schützt die Verbindung zwischen Browser und Server mit TLS. Ein gültiges Zertifikat allein sagt nichts über Lücken im Code deiner Website aus. Prüfe deshalb Verbindung und Website getrennt.

Ein abgelaufenes Zertifikat oder ein falscher Domainname kann eine Warnung im Browser auslösen. Prüfe die genaue Adresse. Achte auch auf den Unterschied zwischen deiner Domain mit und ohne www.

Weiterleitung und Inhalte prüfen

Rufe deine Domain bewusst mit http:// auf. Prüfe, ob sie auf https:// weiterleitet. Teste auch wichtige Unterseiten. Bitte den Hoster um eine dauerhafte Weiterleitung, falls HTTP noch Inhalte ausliefert.

Gemischte Inhalte entstehen, wenn eine HTTPS-Seite Inhalte über HTTP nachlädt. Dazu zählen etwa Bilder oder Skripte. Browser blockieren manche dieser Abrufe oder stellen sie auf HTTPS um.

Öffne die Browser-Konsole und den Bereich Netzwerk. Suche nach Hinweisen auf gemischte Inhalte. Ersetze HTTP-Verweise in Vorlagen und Inhalten durch passende HTTPS-Adressen. Prüfe danach Bilder, Schriften und Formulare.

Zertifikat und HSTS mit dem Hoster klären

Lass den Hoster prüfen, für welche Namen das Zertifikat gilt und wann es abläuft. Kläre auch die automatische Erneuerung. Bitte um eine Prüfung der Zertifikatskette, wenn Browser weiter warnen.

Aktiviere HSTS erst nach den Tests für HTTPS. Der Header merkt im Browser vor, HTTPS zu nutzen. Ein Fehler am Zertifikat lässt sich dann nicht per Klick übergehen.

Frage den Hoster auch nach der TLS-Version. Die BSI-Richtlinie TR-02102-2 empfiehlt, TLS 1.3 bevorzugt zu nutzen. Die Wahl der Version ersetzt nicht die weiteren Vorgaben der Richtlinie.

Wann der Webriegel-Check hilft

Der Check prüft das Zertifikat, die TLS-Versionen und die Weiterleitung von HTTP auf HTTPS. Er gibt Hinweise zu Fehlern und zur Laufzeit. Du bekommst Empfehlungen für deine Betreuung.

Der Kurzcheck ruft die Startseite über HTTPS ab und prüft die HTTP-Weiterleitung. Er ist kein vollständiger Test aller Unterseiten und nachgeladenen Inhalte. Kläre die Behebung von Fehlern mit dem Hoster.

Zum Kurzcheck für deine Website

Quellen und Stand

Stand: 3. November 2026. Die Anleitung stützt sich auf diese Quellen.

So läuft dein Check ab

Du fragst mit der Adresse deiner Website an. Dann bestätigst du den Auftrag und zeigst, dass du die Prüfung beauftragen darfst. Wir prüfen von außen, ohne Angriffe und ohne Lasttests. Du bekommst einen Bericht mit Prioritäten und einer Empfehlung zu jedem Befund.

Eine Garantie für vollständige Sicherheit kann keine Prüfung geben. Die Umsetzung kannst du nach dem Bericht gesondert anfragen.

Deine Website prüfen lassen

Der Website-Sicherheitscheck kostet einmalig 200 € zzgl. USt. Das Angebot gilt für Unternehmen. Wir prüfen nur mit deinem Auftrag. Mit der Anfrage beauftragst du noch nichts.

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Häufige Fragen

Warum warnt der Browser trotz HTTPS?

Ein Zertifikat kann abgelaufen sein oder zum falschen Namen gehören. Notiere die Meldung und lass den Hoster den Fehler prüfen.

Was sind gemischte Inhalte?

Deine Seite lädt über HTTPS, ruft aber einzelne Inhalte über HTTP ab. Suche solche Verweise und teste passende HTTPS-Adressen.

Macht HTTPS meine ganze Website frei von Lücken?

Nein. TLS schützt die Verbindung. Code, Plugins und Zugänge brauchen eigene Pflege und Prüfung.