Ratgeber
WordPress-Plugins sicher halten
Wer kümmert sich um deine WordPress-Plugins? Hier erfährst du, wie du Updates findest und Hinweise auf fehlende Pflege einordnest. Kläre vor Änderungen die Sicherung deiner Website.
Prüfung anfragenWarum Plugins Pflege brauchen
Plugins ergänzen WordPress um weitere Funktionen. Sie sind eigene Software und können Sicherheitslücken enthalten. Wird eine Lücke behoben, brauchst du die korrigierte Version. Eine alte Version erhält die Korrektur nicht durch bloßes Warten.
Bei einem verlassenen Plugin fehlt womöglich die Pflege für neue WordPress-Versionen. Dann kann es Probleme beim Zusammenspiel geben. Ohne Pflege können bekannte Lücken offenbleiben. Sieh mit deiner Betreuung nach, ob es weiter Updates und Hilfe gibt. Plane bei fehlender Pflege einen Ersatz.
So erkennst du Handlungsbedarf
Öffne in WordPress den Bereich Plugins und dort Installierte Plugins. Die Liste zeigt dir verfügbare Updates an. Unter Dashboard und Aktualisierungen findest du die Updates ebenfalls. Notiere für jedes Plugin den Namen und die installierte Version.
Öffne über die Details die Seite des Plugins im WordPress-Verzeichnis. Prüfe den Stand des letzten Updates und die Angabe zur getesteten WordPress-Version. Lies auch den Verlauf der Änderungen und den Bereich für Hilfe.
Das Verzeichnis warnt bei manchen Plugins, dass Tests mit neueren WordPress-Versionen fehlen. Der Hinweis nennt mögliche fehlende Pflege und Probleme mit neueren Versionen. Er belegt allein keine Sicherheitslücke. Kläre den Stand mit den Entwicklern oder deiner Betreuung.
Updates Schritt für Schritt planen
Sichere vor dem Update die Dateien und die Datenbank deiner Website. Kläre mit deiner Betreuung, wie du den Stand zurückspielst. Prüfe, ob du auf die Sicherung zugreifen kannst.
Lies vor dem Update die Hinweise zur neuen Version. Prüfe mit deiner Betreuung, ob die Version zu deiner Website passt. Plane bei wichtigen Funktionen zuerst einen Test auf einer Kopie der Website.
Wähle unter Installierte Plugins beim jeweiligen Plugin die Aktion zum Aktualisieren. Prüfe danach die Funktionen, die du nutzt. Gehe etwa die Anmeldung und den Weg bis zum Kontaktformular durch. Kläre bei Fehlern mit deiner Betreuung, ob du die Sicherung zurückspielst.
Prüfe auch Plugins, die du nicht mehr nutzt. WordPress rät dazu, solche Plugins zu löschen. Kläre vorher, ob du noch Daten oder Funktionen daraus brauchst. Deaktiviere das Plugin und nutze danach die Aktion Löschen.
Auto-Updates bewusst einrichten
Unter Installierte Plugins kannst du Auto-Updates je Plugin ein- und ausschalten. Nutze dafür den Link in der Spalte für automatische Aktualisierungen. Fehlt die Option, frage deine Betreuung. Der Hoster oder ein Plugin kann die Funktion abgeschaltet haben.
Kläre vor dem Einschalten, wie du nach einem Fehler zum vorigen Stand zurückkehrst. Sorge für laufende Sicherungen der Dateien und der Datenbank. Lege fest, wer die Website nach Updates prüft.
WordPress sendet standardmäßig E-Mails zum Ergebnis automatischer Updates. Sie melden Erfolge und Fehlschläge. Achte auf diese Meldungen. Prüfe bei einem Fehlschlag mit deiner Betreuung, was zu tun ist.
Wann der Webriegel-Check hilft
Du willst die von außen sichtbaren Risiken deiner Website einordnen? Der Webriegel-Check erfasst erkennbare Software und Versionen. Für den vollständigen Abgleich deiner Plugins mit bekannten Lücken brauchen wir eine aktuelle Bestandsliste.
Der Blick von außen zeigt nicht, ob du Auto-Updates aktiviert hast oder ob deine Sicherung klappt. Der Check umfasst keine vollständige Prüfung des Plugin-Codes. Pflege, Tests und Updates klärst du mit deiner Betreuung.
Quellen und Stand
Stand: 3. November 2026. Die Anleitung stützt sich auf diese Quellen.
So läuft dein Check ab
Du fragst mit der Adresse deiner Website an. Dann bestätigst du den Auftrag und zeigst, dass du die Prüfung beauftragen darfst. Wir prüfen von außen, ohne Angriffe und ohne Lasttests. Du bekommst einen Bericht mit Prioritäten und einer Empfehlung zu jedem Befund.
Eine Garantie für vollständige Sicherheit kann keine Prüfung geben. Die Umsetzung kannst du nach dem Bericht gesondert anfragen.
Deine Website prüfen lassen
Der Website-Sicherheitscheck kostet einmalig 200 € zzgl. USt. Das Angebot gilt für Unternehmen. Wir prüfen nur mit deinem Auftrag. Mit der Anfrage beauftragst du noch nichts.
Prüfung anfragenHäufige Fragen
Soll ich Auto-Updates für jedes Plugin einschalten?
Kläre das je Plugin mit deiner Betreuung. WordPress bietet die Option je Plugin an. Stelle vorher sicher, dass du Dateien und Datenbank zurückspielen kannst. Lege fest, wer nach einem Update die wichtigen Funktionen prüft.
Ist ein lange nicht aktualisiertes Plugin gefährlich?
Das Datum allein belegt keine Lücke. Prüfe Hinweise zur Pflege und zur getesteten WordPress-Version im Verzeichnis. Frage nach dem Stand und plane bei fehlender Pflege einen Ersatz mit deiner Betreuung.
Erkennt der Check alle veralteten Plugins?
Der Check erfasst, was von außen erkennbar ist. Für den vollständigen Abgleich deiner Plugins und bekannter Lücken braucht es eine aktuelle Bestandsliste. Updates und interne Einstellungen prüfst du mit deiner Betreuung.